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Man hätte sich für den Jahresausflug kein besseres Wetter wünschen können. Frohgelaunt traten die Wanderer ihre Reise in die Eifel an. Die Fahrt führte durch die Pfalz, ins weite Saartal und nach Mettlach-Orscholz. Hier wurde die Fahrt für eine Mittagspause unterbrochen. Vom Aussichtspunkt Cloef genossen die Reisenden den einzigartigen Panoramablick auf die Saarschleife und die umliegende Landschaft. Über das Moseltal erreichten wir am Nachmittag unser Hotel in Daun-Steinborn. Ein Rundgang durch den Ort führte uns zur Pfarrkirche St. Lambertus und zum Steinborner Drees, einer Mineralwasser- und Kohlensäurequelle, wie sie in fast allen Ortschaften in der Vulkaneifel zu finden sind.
Am folgenden Tag ging es mit unserem örtlichen Reiseführer Arno zunächst zur Zisterzienserabtei Himmerod mit ihrer bekannten Klais-Orgel. Weiter führte die Fahrt zu den Maaren, den bekanntesten Wahrzeichen der Vulkaneifel. Das Meerfelder Maar, das Pulvermaar, das Holzmaar, das Schalkenmehrener Maar und das Weinfelder Maar wurden besucht. Dazu kamen die Manderscheider Burgen und die Strohner Lavabombe, eine 2000 Zentner schwere Basaltkugel mit einem Durchmesser von fast 5 Metern und Zeugnis vulkanischer Aktivitäten.
Der Mittwoch führte uns mit unserer örtlichen Reiseführerin Marita nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, versehen mit 9 UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten. Zunächst wurde das römische Stadttor, die Porta Nigra besichtigt. Bei einer Rundfahrt mit dem Bus durch Trier konnten wir vom Aussichtspunkt Petrisberg eine spektakuläre Aussicht auf das gesamte trierische Moseltal genießen. Anschließend wurde das römische Amphitheater erkundet. Die Besichtigung der Konstantinbasilika, des Kurfürstlichen Palais, des Doms und der Liebfrauenkirche schlossen sich an. Auf der Rückfahrt konnten wir an der Hochmoselbrücke die herrliche Aussicht vom Panoramaweg aus bewundern.
Am Donnerstag fuhren wir am Nürburgring vorbei nach Maria Laach. Neben der Abtei, mit Klosterkirche, Kloster- und Kunstladen sowie Gärtnerei, konnte hier auch der Laacher See besichtigt werden. Nach dem Mittagessen in der Vulkanbrauerei in Mendig erwartete uns eine Führung durch den Lavakeller, 30 m unter der Erde, in dem einst der weltweit größte unterirdische Basaltabbau stattfand.
Auf der Heimreise besichtigten wir noch den Kaltwasser-Geysir „Wallender Born“ (auch genannt „Brubbel“) und waren überrascht, als der Geysir nach einiger Zeit tatsächlich aktiv wurde und eine Fontäne in den Himmel schießt. Nach einer Einkehr im Dürkheimer Riesenfass erreichte die Reisegruppe schließlich wieder wohlbehalten das Biet.
Unserem Busfahrer Fesi sowie unserer Reiseleiterin Anita gilt ein herzlicher Dank für diese gelungene und abwechslungsreiche Reise.

