26.02.2026 „Jubiläumsweg Neuhausen “

Ein Highlight zum 50-jährigen Jubiläum der Gemeinde Neuhausen 2025 war der neu ausgeschilderte  Jubiläumsweg  (goldfarbenes Herz auf schwarzem Grund), der alle vier Ortsteile verbindet.

Wer sich schon immer mal den Jubiläumsweg vorgenommen hat oder bei der Sternwanderung zur Einweihung im Sommer 2025 nur eine Teilstrecke mitgegangen ist, dem bietet sich jetzt die Gelegenheit, den kompletten Jubiläumsweg über 14,5 km  mit uns, dem Schwarzwaldverein zu erwandern.

Wir starten bei der Monbachhalle in Neuhausen und gehen auf dem Ostweg in Richtung Monbachtal. Beim Gedenkstein „100 Jahre Ostweg“ überqueren wir die Monbachstraße und folgen dem Weg mit der blauen Raute durch den Wald bis Schellbronn. Kurz vorher, am Standort „Hartäcker“, machen wir einen kurzen Abstecher nach links zum Pavillon am Waldklimapfad und genießen von dort die weite Aussicht ins Monbachtal. In Schellbronn kommen wir an der St. Nikolauskirche vorbei (leider nicht geöffnet). In der Mitte des 18. Jhdts. mit Unterstützung der Ortsherrschaft von Gemmingen neu errichtet, wurde so der Grundstock für eine selbstständige Pfarrei gelegt.

Nun verlassen wir die blaue Raute und folgen jetzt der gelben Raute, die uns am Standort „Hohholz“ am Waldrand entlang führt und weiter auf dem Hamberger Weg schließlich zur Hegarhütte.

Nun haben wir ca. 7 km hinter uns gebracht und es ist Zeit für eine Pause mit unserem mitgebrachten Vesper.

Gestärkt setzen wir unseren Weg fort und machen einen weiteren kleinen Abstecher zum Biotop „Schwarzer Brunnen“. Weiter folgen wir der gelben Raute durch den Wald der Waldgenossenschaft Hamberg 52 , vorbei am Waldkindergarten und kommen zum Forsthaus Hamberg. Kurz gehen wir durch das Industriegebiet zur Ortsmitte, wo wir die beiden Bauwerke Kirche und Kapelle St. Wolfgang sehen.

Nun befinden wir uns auf dem Ostweg mit der schwarz-roten Raute, folgen diesem durch den Wald, bis wir über eine lange Treppe zur Waldkapelle Steinegg aus dem 17. Jhdt. kommen und blicken schließlich über die Schlossmauer auf die sehenswerte Anlage der Burg Steinegg. Hier gibt es manches Wissenswerte zu erfahren.

Weiter führt uns die Ostweg-Raute vom denkmalgeschützten Alten Friedhof durch den Ortskern von Steinegg hinaus zum neuen Friedhof und dort über einen kurzen Anstieg hinauf zur St. Wendelinuskapelle. 1723 reizvoll auf dem höchsten Punkt errichtet,  genießen wir von hier aus einen herrlichen Rundumblick. Hier muss man einfach eine kurze Pause machen, auch werfen wir einen Blick in die Kapelle, um einen Moment innezuhalten, bevor wir den Weg nach Neuhausen fortsetzen.

Der Weg führt uns durch die Ortsmitte, wo wieder einige Sehenswürdigkeiten auf uns warten:

die Pfarrkirche St. Urban und Vitus, erbaut 1523 und barockisiert im 18. Jhdt., die Kerker-Christi-Kapelle im Pfarrgarten  und der Pfarrhof, ein prächtiger Fachwerkbau.

Unser Weg zurück zum Ausgangspunkt lässt uns an einem weiteren Kleinod Halt machen: die Kapelle St. Sebastian, 1475 als Friedhofskapelle erbaut, mit einer nahezu unveränderten Ausstattung aus der Entstehungszeit. Die schwarz-rote Ostwegraute bringt uns zurück zu unserem Ausgangpunkt Monbachhalle. Unsere Eindrücke von der Wanderung lassen wir bei einem guten Essen in der „Neuen Rose“ in Neuhausen nochmals Revue passieren.

Start:  10.00 Uhr bei der Monbachhalle in Neuhausen

Streckenlänge: 14,5 km; ↑ 216 hm ↓216  hm; reine Gehzeit etwa 4,5 Std.

Verpflegung: Rucksackvesper und Getränke; Schlusseinkehr in der „Neuen Rose“ Neuhausen

Schwierigkeit: keine besonderen; vorteilhaft sind immer Wanderstöcke und Knöchel hohe Wanderschuhe
Wanderführer: Helmut und Brigitte Lassenberger, Tel. 07234-1282 / Mobil  0159 0240 9148

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